Versorgungsmanagement

KOLUMBUS VM komplettiert die KOLUMBUS-Suite um eine Versorgungsmanagementkomponente und unterstützt verschiedene kundenindividuelle Ansätze der Versorgungssteuerung wie beispielsweise Vor- und Nachfeldsteuerung, aber auch das Entlassmanagement, das aktuell im „Rahmenvertrag Entlassmanagement nach § 39 Abs. 1a SGB V“ geregelt wurde.

KOLUMBUS VM kann als ein autonomes Instrument für das Versorgungsmanagement eingesetzt werden. Als eine integrative Komponente der KOLUMBUS-Suite bietet KOLUMBUS VM besonders viele Vorteile durch die Nutzung der technischen Infrastruktur der Suite, insbesondere solche Mechanismen wie Regelpflege, Postkorb, Datenverwaltung, Schnittstellen, Druckfunktion und Infosystem.

Im Zentrum steht ein Versorgungsfall. Er ist unabhängig von einem Krankenhausfall, weist spezifische Kennzeichen auf und kann in gesonderten Bearbeitungsmasken verfolgt, bearbeitet und dokumentiert werden. Die Fallanlage kann manuell oder maschinell erfolgen. Die Fälle können als eine im externen System (z. B. Controlling) generierte Liste nach KOLUMBUS VM eingelesen oder regelbasiert durch die maschinelle Prüfung von Routineabrechnungsdaten identifiziert und einer Indikationsgruppe zugeordnet werden.  
Im Postkorb erfolgt eine automatische Fallzuordnung an die Mitarbeiter anhand von formalen (Postleitzahl) oder medizinischen (Diagnose) Merkmalen.

Da sich die Dauer eines Versorgungsmanagementfalles über einen größeren Zeitraum erstrecken kann, unterliegt dieser keinen zeitlichen Einschränkungen. Eine automatische Terminverwaltung stellt sicher, dass keine Fälle oder wichtige Aktivitäten in Vergessenheit geraten. Auch die perspektivischen standardisierten Termine und Bearbeitungsschritte können definiert werden. So können die gesamten Prozesse der Versorgungssteuerung mit KOLUMBUS VM abgebildet und begleitet werden.

Einzelne Aktivitäten werden im Leistungsjournal dokumentiert und auf einer speziellen Maske können die Versorgungsprozesse mit verschiedenen Kriterien bewertet werden. Daten aus KOLUMBUS VM können über eine Schnittstellen in eine Controllingkomponente exportiert werden.

Im Unterschied zum DRG-System ist das Versorgungsmanagement nicht normiert und seine Ausprägungen bei den Kostenträgern variieren in hohem Maß. Aus diesem Grund bietet KOLUMBUS VM umfangrieche Möglichkeiten für die Parametrisierung, mit der die kundenindividuellen Versorgungsstrategien abgebildet werden können. Gleichzeitig bleibt es ein Standardprodukt und ist dadurch recht günstig im Betrieb.




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Dr. Ingo Schröder

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